3. Anlehnung

Die Bewegungen des Pferdes erfühlen, in sich aufnehmen. Ein Gefühl im eigenen Körper für diese Bewegungen entwickeln, immer weiter verfeinern. Konzentration auf eine stolze und gelöste Haltung vermitteln, das Pferd mit diesen Bildern spielen lassen. Verstärken, wenn die Balance und die innere Haltung bei mir und dem Pferd leicht wird. Raum geben für Variationen zu meinen Ideen, die vom Pferd kommen. Das Pferd immer leichter und größer werden lassen. Seinen Stolz und seine Energie würdigen und begrüßen. Mich selbst immer mehr zurücknehmen. Einen mentalen und emotionalen Rahmen für mein Königspferd anbieten und bewahren.

Inspirationsfragen

Habe ich die biomechanischen Abläufe meines Pferdes in den Grundsätzen verstanden?

Kann ich diese mechanischen Abläufe im Zusammenhang mit dem jeweiligen Bewegungsgefühl in mir fühlen?

Finde ich innere Bilder und Bewegungsideen, die ich meinem Pferd mental schicken kann?

Entspricht meine Körpersprache den Bildern, die ich vermitteln will, bleibe ich dabei kreativ?

Kann ich spüren, welche Muskeln ich anspreche und meinem Pferd ein guter Spiegel werden für einen runden Bewegungsablauf?

Wie halte ich am besten die Balance der Energiebögen, die mein Pferd braucht bei der Entwicklung seiner Leichtigkeit?

Kann ich mit meinem Pferd innerlich und äußerlich ein hohes Wohlgefühl spüren und genießen?

Erhält mein Pferd durch Lob und Anerkennung eine sichere Orientierung zur Entwicklung seiner Anmut ?

Fühlt sich mein Pferd von mir sicher und ohne Einschränkungen eingerahmt?

Darf mein Pferd den Rahmen verändern und für sich selbst justieren?